Rezensionen

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Daten (Film):

 

Deutscher Titel: Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Originaltitel: Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Erscheinungsjahr: 2007

Länge: 116 Minuten

Altersfreigabe: FSK 16[1] JMK 14[2]

Regie: Tim Burton

Drehbuch: John Logan

Produktion: John Logan, Laurie MacDonald, Walter F. Parkes, Richard D. Zanuck

Musik: Stephen Sondheim

Kamera: Dariusz Wolski

Schnitt: Chris Lebenzon

Besetzung:

Johnny Depp: Sweeney Todd

Helena Bonham Carter: Mrs. Lovett

Alan Rickman: Richter (Judge) Turpin

Timothy Spall: Büttel (Beadle) Bamford

Sacha Baron Cohen: Signor Adolfo Pirelli

Jayne Wisener: Johanna

Jamie Campbell Bower: Anthony Hope

Laura Michelle Kelly: Lucy

Ed Sanders: Toby

 

Als erstes muss man wirklich sagen das der Film nicht für jeden gemacht ist, da er viele Gesangseinlagen enthält. Aber wenn man gegen so etwas nicht abgeneigt ist der Film verdammt gut. Ich habe ihn mir in Deutsch und in der Originalsprache Englisch angeschaut (das mache ich öfters wenn mir ein Film wirklich gefällt). Eigentlich bin ich auch nicht einer von denen die solche ‚Musicals‘ mögen, aber Sweeney Todd ist ohne diese Tanzeinlagen und Übertriebenheit gemacht die meiner Meinung nach die meisten Musicals haben. Man kann sich den Film eher als Horrorfilm mit Gesang vorstellen, auch wenn ich den Film nicht unbedingt als Horror sondern als Thriller einstufen würde. Aber er wird eigentlich immer als Horror-Märchen beschrieben. Meine Begründung für die Einstufung Thriller wäre deshalb weil er (Sweeney Todd) nicht wirklich jemanden erschreckt sondern Menschen tötet, wobei man in diesem Film immer wieder überrascht wird wie gefühlvoll und gleichzeitig gefühllos der Protagonist ist. Während ich durch die doch etwas makabre Story getragen wurde, gab es wirklich viele Momente in denen ich mir die Frage stellte: Ist es richtig was er macht? Also die Antwort die man erwarten würde wäre: Nein. Denn er tötet teilweise unschuldige Menschen, aber ich finde dass man ihn trotzdem verstehen kann. Zumindest die Morde die er begeht um sich zu schützen(oder die Morde aus Rache), versteht man auf gewisse Weise. Ich muss zugeben dass es mir schwer fällt den Film richtig einzuschätzen denn er zeigt so viele Fassetten des damaligen Lebens. Vom eingesperrten Mädchen bis zum unschuldig eingesperrten Rächer über die erfolglose Bäckerin und den Heimjungen.  Ich finde 'Sweeney Todd' ist einer dieser Filme bei denen man jeden Charakter versteht aber letztendlich doch nur seinen eigenen ‚Liebling‘ nicht sterben sehen will. Kurz gesagt: Ich liebe diesen Film allein wegen seiner Story und den überzeugenden Schauspielern, wobei ich zugeben muss das ich letztendlich sogar die Musikstücke lieben gelernt habe.

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