Daniele's Story

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Kapitel 1

 

Als ich zum Wiederholten Male an meinen Dehnschnecken herumspielte klopfte es plötzlich an meiner Tür. Erschrocken von dem wütend klingenden Geräusch sprang ich auf und lief zu Haustür. Ich konnte mir schon fast denken wer dort stand aber ich wollte mir nicht zu große Hoffnungen machen. Denn wenn es wirklich er wäre, war es schon fast klar was er wollte.

Trotz des Versuchs den Gedanken an ihn zu verdrängen, schob sich ein kleiner Hoffnungsschimmer in meine Gedanken.

"Bitte, mach auf! Es ist wichtig!"

Ich konnte nicht mehr warten und riss die Tür auf.

Es war fast ein Schock in so atmend zu sehen, den er hatte sich auf die Knie gestützt und keuchte schon fast vor Anstrengung.

''Was ist los, Daniele?''

''Wir müssen sofort los!''

''Was? Warum?'' 

''Weil die Polizei hinter uns her ist! Bei mir daheim waren sie schon, also beeil dich!''

Er zog mich so stark das wir schon nach kurzer Zeit in der Stadt waren.

''Wo sollen wir uns verstecken?''

''Sie werden uns in der Stadt nicht suchen. Also lass uns doch was essen gehen.''

Leicht schockiert fragte ich: ''Wie kannst du dir so sicher sein das sie uns hier nicht suchen? Und wie kannst du jetzt an Essen denken?''

''Vertrau mir einfach''

Er beugte sich zu mir herunter um mich zu küssen, ich drehte jedoch den Kopf weg.

Ich lief einen Schritt weg von ihm und bemerkte das er traurig auf den Boden schaute, schließlich sagte er: “Du bist schon die ganze Zeit so komisch, also was ist los mit dir?“

 

Kapitel 2

 

„Also, was ist los mit dir?“ fragte er traurig.

„Ich habe Angst und ich finde du solltest dich der Polizei stellen.“

Ich schaute auf den Boden um meine Tränen zu verbergen, aber er kam näher und drückte sanft mein Kinn nach oben damit ich ihn ansehen musste.

„Willst du etwa dass ich ins Heim komme oder wie soll ich mir das vorstelln?“

Er wurde leicht wütend war aber immer noch sehr traurig.

„Du verstehst dass falsch, ich möchte nur dass es nicht noch schlimmer wird. Denn du weißt selber dass es noch etwas Schlimmeres gibt als nur das Heim. Und ich möchte dich einfach nicht verlieren.“

„Ich möchte dich auch nicht verlieren, aber im Moment möchte ich nicht daran denken. Also bitte lass uns was essen gehen und später darüber nachdenken!“

Er senkte wieder seinen Kopf um mich zu küssen, dieses Mal kam ich ihm ein wenig entgegen und unsere Lippen berührten sich sanft. Ich spürte wie er lächelte und mich schließlich sanft küsste.

Plötzlich unterbrach er den Kuss und umarmte mich.

„Du weißt gar nicht wie glücklich ich im Moment bin.“ sagte ich und drückte ihn leicht.

Er küsste mich leicht auf den Kopf und sagte: „Ich bin mindestens genau so glücklich.“

Dann knurrte sein Magen unüberhörbar laut und ich sagte lachen: „Okay, wir gehen was essen! Auf was hast du den Lust?“

Er gab mir noch einen kurzen Kuss und sagte lächelnd: „auf dich!“

Ich schnaubte und antwortete: „Alles klar! McDonalds nicht wahr?“

„Du kennst mich eben immer noch am besten.“

Er gab mir noch einen kurzen Kuss und wir liefen Hand in Hand los. Wir liefen sehr langsam und ich merkte dass auch bei ihm im Moment nicht alles stimmte.

„Was ist los?“ fragte ich besorgt.

Er lächelte leicht: „Nichts besonderes, ich überlege nur was mit uns wird wenn ich doch ins Heim muss.“

„Das bekommen wir schon hin. Glaub mir!“ ich drückte seine Hand ganz sanft und er antwortete:

„Ja, das weiß ich, aber ich kann nicht aufhören daran zu denken wie es ist einen Tag ohne dich zu sein.“

Ich wusste woran er dachte: An die Woche in der ich im Schullandheim war. Er war mir sogar nachgereist nach schon zwei Tagen. Gut, mein Lehrer war ausgerastet, aber das machte ihm nichts aus und mir auch nicht. Denn mir war alles egal wenn ich bei ihm war.

„Ach Daniele, wir werden uns trotzdem sehen, egal wie wir bekommen das hin.“

„Ich weiß!“ sagte er blieb stehen und gab mir noch einen innigen Kuss.

Plötzlich stupfte mich jemand von hinten an die Schulter, ich zuckte zusammen und drehte mich um.

 

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